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Edward Gal

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Problematik

Zunächst einmal möchten wir deutlich machen, daß es in Rumänien auch Orte gibt, wo Pferde gut versorgt werden. Der untenstehende Text bezieht sich deshalb nicht auf alle Pferde in dem Land. Jedoch ist der schlechte Zustand der Pferde im Nord-Osten, Osten und Süd-Osten von Rumänien (die ärmsten Teile des Landes) enorm verbreiten und auch in vielen anderen Teilen von Rumänien könnte der Umgang mit Pferden besser sein.

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Wir geben auf dieser Seite eine kurze Erklärung zu der Problematik, die es bezüglich der Arbeitspferde und streunenden Pferde gibt.

Lesen Sie weiter über die Arbeitspferdeproblematik

Lesen Sie weiter über die Problematik der streunenden Pferde

Schauen Sie sich einen Film über streunende Pferde in Rumänien an.

 

Schlachten
Am Ende ihres arbeitsreichen Lebens haben die meisten Pferde höchstens drei Optionen – falls sie noch nicht gestorben sind: sie werden in einem der offiziellen Schlachthäuser in Rumänien geschlachtet, sie werden illegal getötet (es gibt keine offiziellen Ziffern, aber diese Aktivitäten werden regelmäßig gemeldet) oder sie werden nach Italien transportiert, um da als Pferdefleisch zu enden. Diese Transporte sind furchtbar tierunwürdig, weil die Tiere in bereits sehr stark geschwächtem Zustand stundenlang in Tiertransportern verbringen müssen, oft ohne Wasser oder Futter.

 

Politik
Was tun Politiker um diese Mißstände zu beenden?
Leider verweist Brüssel bisher nur nach Rumänien und fühlt sich nicht vertantwortlich, um das Land auf die schwerwiegenden Verstösse bezüglich des Umgangs mit Tieren anzusprechen.

Seit 2008 ist in Rumänien Tierquälerei verboten. Jedoch läßt die Ausführung dieses Gezetzes noch zu wünschen übrig, gerade in einem Land, wo der Umgang mit Tieren fundamental anders ist als z.B. in den Niederlanden oder Deutschland. Mehrere Tierschutzorganisationen innerhalb und außerhalb von Rumänien drängen sowohl Bukarest als auch Brüssel, zum handeln. Bisher war das jedoch leider wenig effektiv.

 

Aufklärung
Neben der Nothilfe für Pferde, die wirklich dringend nötig ist, muß auch an eine langfristige Lösung gedacht werden. Das muss auf politischem Weg geschehen, aber auch Aufklärung bei der Bevölkerung ist unerläßlich: Wie versorgt man ein Pferd? Wieviel Futter hat es nötig? Wie versorgt man Hufe und Wunden? Wann paßt Aufzäumung gut? Wie lange muß ein Pferd ausruhen, wenn es gut arbeiten soll?

Mit den Projekten, die die Stiftung Roemeense Paarden in Nood unterstützt, wird versucht, neben der Nothilfe auch an strukturellen Lösungen mittels Aufklärung und Schulung zu arbeiten.

 

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